Heilmittelinstitut

CBD Öl

CBD Öl ist eine chemische Verbindung, die aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Dabei hat sie zahlreiche Vorteile und unterstützt den Körper und den Organismus bei der Gesundhaltung. Aus diesem Grund wird medizinisches Cannabis auch schon seit einiger Zeit in vielen Kliniken genutzt, um den Patienten Linderung zu verschaffen. CBD, auch Cannabidiol genannt, ist eines der mehr als 100 identifizierten Cannabinoide, die bisher in der Hanfpflanze gefunden wurden.

Was ist CBD?

CBD ist ein Cannabidiol, welches zu den Cannabinoiden zählt. Auch THC ist bei den Cannabinoiden angesiedelt, ist aber im Grund ein komplett gegensätzlicher Stoff, zu dem später mehr erläutert wird. CBD wirkt nicht psychoaktiv und macht somit nicht high, wie etwa THC. Das Cannabidiol ist eine der bekanntesten chemischen Verbindungen in der Hanfpflanze, die schon seit vielen Jahrhunderten in der Volksheilkunde genutzt wird. Dabei ist CBD der zweithäufigste Wirkstoff der Cannabispflanze und kann praktisch nicht überdosiert werden. Sogar die WHO (World Health Organisation) hat für die Einnahme von CBD eine Unbedenklichkeit ausgesprochen.

Zudem ist CBD in Deutschland legal erhältlich, wenn der THC Anteil nur höchstens 0,2 Prozent beträgt. Mittlerweile sind jedoch viele CBD Öle erhältlich, die vollkommen frei von THC sind, obwohl der geringe Anteil keine psychoaktive Wirkung auslöst.

Weshalb wurde Cannabis verboten, wenn es so gut ist?

Wer CBD hört, denkt automatisch an Cannabis, Hanf oder Marihuana und daran, dass es eine Droge ist, die verboten wurde. Doch hier gibt es einen entscheidenden Unterschied. CBD ist ein Cannabidiol, welches in der Hanfpflanze vorhanden ist. Es ist, im Gegensatz zu THC, nicht psychoaktiv und löst somit keinen Rausch aus. Doch warum fällt Marihuana bzw. THC unter das Betäubungsmittelgesetz, wenn die Hanfpflanze doch als so gut und wirkungsvoll angepriesen wird?

Dies liegt an einem Minister, der in der 1930er Jahren um seinen Posten Angst hatte. Harry Anslinger war in dieser Zeit Minister für Prohibition in Washington. Die Prohibition von Alkohol wurde gestoppt und so verfiel Anslinger in Panik, dass er auch seinen Ministerposten verlor. Also musste er sich was einfallen lassen. Also erzählte er den Menschen, dass das Rauch von Cannabis Menschen zu Monstern machte und sie dann in eine deliriumsartige Wut verfallen und wahnsinnig werden würden. Da er mit seiner Propaganda aber auf taube Ohren stieß, kam ihm der Fall Victor Lacata gerade recht. Der Junge aus Florida tötete seine ganze Familie mit der Axt und Anslinger erklärte der Bevölkerung, dass die unter dem Einfluss von Cannabis passiert sei. So wurden selbst die entspanntesten Eltern in Angst und Schrecken versetzt und Anslinger hatte sein Ziel erreicht.

Zudem befragte er noch 30 Wissenschaftler, ob Cannabis denn als gefährlich eingestuft werden könnte. 29 der Forscher antworteten auf seine Frage mit „Nein“ und lediglich ein Wissenschaftler sagte, dass Cannabis gefährlich sei. Diese Schreiben gab er an die Presse weiter und wurde daraufhin als Held gefeiert. So wurde Cannabis in den USA verboten und es wurden auch andere Länder aufgefordert, diesem Verbot zu folgen. Mexiko, welches sich weigerte, Cannabis zu verbieten, wurde dann erpresst, indem wichtige Schmerzmittellieferungen von den USA unterbunden wurden. Nachdem die Menschen unter Qualen starben, verbot auch Mexiko Cannabis.

Erst nach vielen Jahren jedoch stellte sich heraus, dass Anslinger die Menschen belogen und betrogen hatte. So hatte der junge Victor Lacatas niemals Cannabis konsumiert und es war bekannt, dass er an einer psychischen Störung litt. Ärzte wollten ihn schon Jahre davor in eine Klinik einweisen lassen, was die Eltern des jungen Mannes jedoch ablehnten. Auch der Briefverkehr zwischen Anslinger und den Wissenschaftlern wurde publik und zeigte, dass Cannabis eigentlich gar nicht schädlich ist. Dennoch wurden die Verboten nicht aufgehoben, was heißt, dass es in den meisten Ländern heute noch immer verboten ist, obwohl es mittlerweile wissenschaftlich belegt ist, dass Cannabis sehr hilfreich bei den unterschiedlichsten Krankheiten sein kann.

Was ist der Unterschied von CBD zu THC?

CBD wirkt eigentlich komplett gegensätzlich, kann aber in Kombination bei den unterschiedlichsten Krankheiten sehr hilfreich sein. Hierzu zählt unter andere auch Krebs, weshalb in zahlreichen Kliniken bereits medizinisches Cannabis, als zusätzliche Therapie zu den herkömmlichen Behandlungen, eingesetzt wird.

Die CBD Öle sind in der Zwischenzeit fast vollkommen frei von THC, da spezielle Hanfpflanzen zur Herstellung genutzt werden. Manche Hersteller setzen jedoch auf die Kombination, die jedoch nicht wirklich die Wirkung erzielt, wie das medizinische Cannabis. Denn nur, wenn der THC Anteil unter 0,2 Prozent bleibt, ist das CBD Öl in Deutschland legal und frei verkäuflich. Dies heißt gleichzeitig auch, dass das medizinische Cannabis mit deutlich mehr THC angereichert und somit nur auf ärztliches Rezept in Apotheken erhältlich ist.

THC ist ein Wirkstoff, der high macht und somit psychoaktiv wirkt. CBD hingegen soll diese Wirkung unterdrücken. Doch auch in vielen anderen Bereichen reagiert CBD vollkommen unterschiedlich zum THC. So hemmt CBD beispielsweise den Appetit, weshalb es bei Essstörungen nicht verwendet werden sollte. THC hingegen regt den Appetit an.

Herstellung von CBD Öl

CBD wie auch THC werden nicht direkt aus der Cannabispflanze extrahiert. Eigentlich werden die Substanzen CBDa sowie THCa extrahiert und dann aufbereitet. CBDa ist ein Vorläufer von CBD. Beim Wachsen der Pflanzen wird CBDa produziert und ist somit ein Vorläufer in seiner rohen Form. Wird dieser Vorläufer durch Kochen, Verdampfen oder auch Rauchen erhitzt, wird CBDa in CBD umgewandelt. Diesen Prozess nennt man Decarboxylierung, bei dem Kohlendioxid gespalten wird. Die gängigste Methode im Hausgebrauch ist jedoch die CBD Herstellung mit Alkohol. Weiterhin gibt es noch die Methode mit Butan oder CO2 das CBD Öl herzustellen.

  • CBD Extraktion durch Decarboxylierung: Bei der Decarboxylierung gilt, je höher die Temperatur, desto schneller wird das Kohlendioxid gespalten. Aus diesem Grund wird bei Temperaturen von über 200° C eingesetzt, damit fast 100 Prozent CBDa umgewandelt werden kann. Nachteil dieser Methode ist jedoch, dass die Terpene darunter leiden, die ebenfalls in der Cannabispflanze enthalten sind. Diese sind in Kombination von CBD ebenfalls wichtig und können den Körper und den Organismus positiv beeinflussen.
  • CBD Extraktion mit CO2: Bei dieser Extraktion werden die Pflanzen ebenfalls decarboxyliert. Allerdings wird hier nur auf bis zu 150° C erhitzt, um CBDa in CBD umzuwandeln. Im Anschluss wird, mittels einer Pumpe, flüssiges und gekühltes Kohlenstoffdioxid in den Extraktor geleitet, um dann die extrahierten Inhaltsstoffe danach in einem Separator von den Pflanzen zu trennen. Das CO2 Verfahren ist deutlich schonender für die Terpene und auch für die Umwelt. Zudem ist Kohlenstoffdioxid kostengünstig, kommt in der Natur vor und hinterlässt weiterhin keine Rückstände.
  • CBD Extraktion mit Butan: Eine weitere Methode, um CBD zu extrahieren, ist das Butan Verfahren. Dieses ist jedoch umstritten, da Butan ein Erdölprodukt und somit nicht nachhaltig ist. Allerdings ist es preiswert und hat den Vorteil einen sehr niedrigen Siedepunkt von 1° C zu haben. Nachteil ist aber, dass es zum einen leicht entzündlich und somit äußerst gefährlich ist und zum anderen, dass penibel darauf geachtet werden muss, dass kein verunreinigtes Butan für die Extraktion verwendet wird.
  • CBD Extraktion mit Alkohol: Dies ist die gängigste Methode, um zu Hause CBD Öl selbst herzustellen. Hierbei werden die Pflanzenteile mit Alkohol vermischt und solange gekocht, bis der Alkohol verdampft ist. Natürlich ist die Konzentration des CBD deutlich geringer, wenn das CBD Öl zu Hause selbst hergestellt wird. Um den Körper bei der Gesundhaltung zu unterstützen, reicht es aber auf jeden Fall.

Nachdem das CBD extrahiert wurde, wird es Hanföl in der entsprechende Menge zugegeben, um ein CBD Öl 2, 5, 10 oder auch 20 Prozent zu erhalten.

Wie wirkt CBD Öl im Körper?

Noch ist nicht ganz sicher, wie CBD im Körper wirkt. Jedoch gibt es hier mehrere Möglichkeiten, die die Forscher herausgefunden haben. Sicher ist allerdings, dass CBD mit körpereigenen Endocannabinoid System eine Verbindung eingeht.

Wissenschaftler haben bei der Erforschung des CBD herausgefunden, dass der Körper über ein eigenes Endocannabinoid System (ECS) verfügt, welches die unterschiedlichsten Funktionen im Körper beeinflusst und auch für das Schmerzempfinden zuständig ist. Doch auch, wie gut und tief wir schlafen sowie auf das Immunsystem hat das ECS Einfluss. Zudem haben sie festgestellt, dass CBD diverse Rezeptoren des körpereigenen Endocannabinoid Systems, aktiviert und stimuliert. Dies kann dann dazu führen, dass CBD Öl die CB2 Rezeptoren im Körper aktiviert, die für Schmerzen und Entzündungen verantwortlich sind, und somit dafür sorgen, dass das Schmerzempfinden abnimmt.

Wie konsumiert man CBD Öl?

CBD Öl kann auf sehr vielfältige Weise konsumiert werden, da es zahlreiche Darreichungsformen von CBD gibt. Neben Globuli, erhält man Kapseln, Liquids, Öle mit und ohne Geschmack sowie Tabletten, Cremes, Salben und Gels. Dies zeigt, wie vielseitig CBD ist und, dass es innerlich wie auch äußerlich angewendet werden kann.

Innerliche Anwendung von CBD Öl

Wer CBD Öl oral konsumiert, sollte nach der Einnahme etwa 15 Minuten auf Essen und Trinken verzichten, damit das Öl pur über die Schleimhäute aufgenommen werden kann.

CBD Tropfen: Von einer oralen Einnahme des CBD Öls spricht man, wenn es über den Mund und somit über die Schleimhäute aufgenommen wird. Dabei werden die Tropfen je nach Bedarf und individueller Dosierung unter die Zunge getropft und so lange im Mund behalten, wie es möglich ist. Da das CBD Öl jedoch einen recht bitteren Geschmack hat, kann dies nicht jeder, weshalb sich CBD Öle mit Geschmack empfehlen. Im Notfall kann natürlich mit Wasser gespült werden, sollte aber nicht der Fall sein, dass das CBD Öl entsprechend entfalten kann.

CBD Liquides: Eine weitere Möglichkeit CBD zu sich zu nehmen, ist das Dampfen in einer E-Zigarette. Hie gibt es ein spezielles Liquid, welches in kürzester Zeit direkt in den Blutkreislauf übergeht.

CBD Öl im Essen oder Trinken: Wer den Geschmack des CBD Öls nicht besonders mag, kann sich natürlich auch die bekannten "Haschkekse" bzw. CBD Kekse zubereiten, was heißt, dass Backen mit dem CBD Öl hervorragend umgesetzt werden kann. So kommt der bittere Geschmack nicht voll zur Geltung und die Kekse schmecken zudem wirklich lecker! Allerdings wird hier kein Rausch auftreten, da CBD Öl kein berauschende Wirkung hat.

CBD Kapsel und Tabletten: Da einige Nutzer den Geschmack von CBD Öl nicht leiden können, gibt es auch die Möglichkeit CBD ÖL in Kapseln oder Tabletten einzunehmen. Allerdings wirken die Kapseln etwas später, da diese sich erst zersetzen müssen. CBD Öl Tabletten haben zudem den Vorteil, dass sie nicht über die Leber gehen. Menschen mit Leberschädigungen sollten diese Form der CBD Aufnahme vorziehen.

Äußerliche Anwendung von CBD

CBD Öl kann auch äußerlich angewendet werden, um die innerliche Anwendung zu unterstützen. Neben dem Öl können weiterhin auch Salben, Cremes oder Gels erhalten werden, die dann auf die Hautstellen oder Gelenke aufgetragen werden.

CBD-haltige Salben und Cremes eignen sich zudem auch für eine großflächige und dauerhafte Anwendung, da das Cannabidiol weder körperlich noch psychisch abhängig macht, wenn es innerlich oder äußerlich angewendet wird.

Welches CBD Öl ist das richtige für mich?

CBD Öle gibt es in unterschiedlichen Stärken. Je nachdem, welche Beschwerden man hat, können verschiedenen CBD Öle genutzt werden. Zu Beginn der CBD Einnahme sollte in der Regel auf ein CBD Öl 2 Prozent zurückgegriffen werden, damit sich der Körper daran gewöhnen kann. Nach etwa 4 Wochen kann dann ein CBD Öl 5 Prozent oder auch 10 Prozent genutzt werden.

Hier entscheidet der CBD Gehalt des Öls, welche Beschwerden damit gelindert oder behandelt werden. Allerdings ist hierbei auch zu sagen, dass 6 Tropfen CBD Öl 5 Prozent 3 Tropfen CBD 10 Prozent entsprechen. Dies heißt, dass das CBD-reichere Öl geringer dosiert werden kann, aber die gleiche Wirkung hat. Insbesondere für Menschen, die den Geschmack nicht mögen, ist dies eine hervorragende Möglichkeit mit der geringeren Tropfenanzahl die Dosierung so zu gestalten, dass sie sich positiv auf den Körper auswirkt.

Für wen ist CBD Öl geeignet?

CBD Öl ist für Mensch und Tier geeignet und auch Kinder können von dem wertvollen Öl profitieren. So gibt es mittlerweile immer mehr Ärzte, die das medizinische Cannabis bei Kindern mit ADHS oder auch Autismus einsetzen. In zahlreichen Foren wird nur Gutes davon berichtet, was zeigt, dass CBD sehr hilfreich sein kann. Durch die Lockerung des Betäubungsmittelgesetzes im Jahr 2017 dürfen Ärzte medizinisches Cannabis bei Beschwerden verschreiben. Dies geschieht zum einen bei Kindern, die an ADHS oder Autismus leiden und zum anderen bei Patienten, die an Morbus Crohn, chronisch entzündlichen Krankheiten oder auch Multiple Sklerose erkrankt sind.

Doch leider ist nicht immer ein Arzt zu finden, der „Drogen“ verschreibt. Denn leider spielt auch hier noch der fade Beigeschmack eine große Rolle. Obwohl alle Ärzte medizinisches Cannabis verschreiben dürfen, können die Ärzte an einer Hand abgezählt werden.

Dennoch kann gesagt werden, dass CBD, auch wenn es kein medizinisches Cannabis ist, bei zahlreichen Beschwerden unterstützend eingesetzt werden kann.

Selbst Tiere können von dem außergewöhnlichen CBD Öl profitieren. In der Zwischenzeit gibt es auch verschiedene CBD Öle, die speziell für Tiere hergestellt wurden. Diese sind meist recht gering dosiert, sodass keine Überdosierung erfolgen kann. Dabei wird das CBD Öl in der Regel ins Futter gegeben. Zudem kann es auch auf die Haut aufgetragen werden.

Für Hunde sollten jedoch nicht mehr als 3 Tropfen CBD Öl pro Kilogramm Körpergewicht verabreicht werden. Ein guter Schnitt sind 1 bis 2 Tropfen CBD Öl pro Kilogramm Körpergewicht. Wie bei Menschen auch, sollte die erste Einnahme des Öls sehr niedrig dosiert werden. Dies heißt, dass am ersten Tag 2 Tropfen ausreichend sind. Nach einer Woche kann die Dosis langsam erhöht werden.

CBD Öl Dosierung

Die Dosierung ist recht schwierig und es gibt keine speziellen Vorgaben, da sie individuell ist. Je nach Beschwerden, sollte das CBD Öl höher oder niedriger dosiert sein und jeder muss hier für sich die bestmögliche Dosierung herausfinden.

Wichtig ist jedoch, dass immer mit kleinen Dosen begonnen wird, damit sich der Körper langsam an das CBD Öl gewöhnen kann. Bei CBD Öl gilt vor allem für den Beginn der Einnahme, dass die Dosierung mit etwa 3 Tropfen pro Tag startet. Nach etwa einer Woche kann dann bei Bedarf auf 2 x 3 Tropfen erhöht werden. Eine weitere Erhöhung kann dann wieder eine Woche später erfolgen.

Sobald sich der gewünschte Effekt einstellt, kann die Dosierung beibehalten werden.

CBD Öl wirkt relativ schnell nach der Einnahme. Wird es unter die Zunge getropft, kann es durch die Schleimhäute aufgenommen werden und gelangt somit direkt in den Blutkreislauf. In der Regel ist der Effekt innerhalb von 30 Minuten spürbar. Beim Dampfen von CBD setzt die Wirkung am schnellsten ein und ist für akute Beschwerden optimal.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von CBD Öl

Auch wenn CBD Öl natürlich ist, kann es zu Nebenwirkungen kommen. Daher sollte immer mit einer geringen Dosierung begonnen werden, dass der Körper sich langsam an CBD gewöhnen kann. Allerdings muss auch bei den Nebenwirkungen unterschieden werden. Während einige Nebenwirkungen für viele Menschen positiv sind, können diese für andere Nutzer negativ sein. Dies zeigt sich beispielsweise an der Müdigkeit, die CBD verursachen kann. Für Personen mit Schlafstörungen mag die Müdigkeit ein positiver Effekt sein. Menschen, die konzentriert und wach sein müssen, sehen dies als negative Begleiterscheinung. Dies heißt gleichzeitig aber auch, dass zu Beginn der Einnahme die Gedächtnisleistung und die Konzentration nachlassen können. Jedoch ist auch hier zu sagen, dass die Müdigkeit auftreten kann, aber nicht muss. Weiterführende Informationen unter https://www.cannabidiol-oel.info/.

Daher ist es empfehlenswert das CBD Öl im Urlaub zu probieren, da man hier entspannt ist und keine Höchstleistung bringen muss. Somit kann sich der Körper an das Öl gewöhnen und die Nebenwirkungen gehören nach dem Urlaub wahrscheinlich der Vergangenheit an.

Weiterhin kann es zu einem trockenen Mund und großem Durst kommen. In der Regel verschwindet diese Nebenwirkung aber wieder, wenn sich der Körper an das CBD Öl gewöhnt hat. Ebenfalls zu Beginn der Einnahme kann es zu leichten Kopfschmerzen oder Schwindel kommen. Dies ist jedoch nach wenigen Tagen wieder vorbei, da sich der Körper an das CBD gewöhnt hat. Auch dies lässt nach, wenn sich der Körper an die Substanzen gewöhnt hat.

Für viele Menschen ein positiver Nebeneffekt ist der dünne Bauch, der zu Beginn der Einnahme auftritt. Da CBD auch die Substanz Chlorophyll enthält, wird somit auch der Darmtrakt gereinigt, was heißt, dass der Bauch dünner wird.

Grundsätzlich kann aber gesagt werden, dass bei der ersten Einnahme von CBD Öl der Körper genau beobachtet werden sollte, da besonders bei empfindlichen Menschen unerwünschte Nebenerscheinungen auftreten können.

Selbstverständlich sollten schwangere Frauen und stillende Mütter auf die Einnahme von CBD Öl verzichten.

Personen, die einen schlechten Appetit haben oder gar an Essstörungen leiden, sollten ebenfalls auf die CBD Öl Einnahme verzichten, da CBD den Appetit hemmen kann.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Nutzer bereits Medikamente einnehmen, da es hier zu Wechselwirkungen kommen kann. CBD beeinflusst die Enzyme CYP2C9, CYP2C19, CYP3A4 und CYP2D6. Dies heißt, dass die Wirkung verschiedener Medikamente verstärkt oder verringert werden könnte. Insbesondere bei den Säurehemmern Pantoprazol sowie Omneprazol oder dem Gerinnungshemmer Warafin ist Vorsicht geboten. Auch die Kombination von CBD und dem Schmerzmittel Diclofenac wie die Kombination mit den Neuroleptika Risperidon und Clobazam sind nicht empfehlenswert.

Wer eines dieser Medikamente einnimmt, sollte die Einnahme von CBD Öl unbedingt mit dem behandelnden Arzt abklären.

Fazit

CBD Öl ist ein wichtiger Helfer, da es zum einen natürlich ist und zum anderen eine hervorragende Verbindung mit dem körpereigenen Endocannabinoid System eingeht. Es aktiviert und stimuliert die Rezeptoren und kann so bei der Schmerzsteuerung unterstützend wirken. Doch auch das medizinische Cannabis, das vor allem bei schweren Erkrankungen wie chronische entzündlichen Schmerzen, Morbus Crohn oder auch Krebs unterstützend eingesetzt werden kann, wird immer beliebter und mittlerweile von einigen Kliniken angewendet und von Ärzten verschrieben.

Natürlich ist CBD kein Wundermittel und kann Krankheiten heilen. Es kann jedoch unterstützen bei den unterschiedlichsten Therapien eingesetzt werden, um Beschwerden zu lindern. Insbesondere bei Kindern kann es hilfreich angewendet werden, wobei hier besser auf Globuli zurückgegriffen werden sollte, da der Geschmack des CBD Öls recht bitter ist.

Beim Kauf von CBD Öl ist jedoch immer drauf zu achten, dass es ein bester Bio Qualität ist und so für den Verzehr geeignet ist. Dabei ist es gleich, ob das CBD Öl für die innerliche oder äußerliche Verwendung genutzt wird. Denn gerade wenn das CBD Öl von schlechter Qualität ist, können zusätzliche Nebenwirkungen daraus entstehen.

Wer auf hochwertiges Bio CBD Öl setzt, wird seine Gesundheit positiv beeinflussen und den Körper bei der Gesundhaltung unterstützen können.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Wir und unsere Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.