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Anwendung von Aprikosenkernöl

Nahezu jeder Mensch weiß, wie wertvoll die Produkte sind, die die Natur uns zur Verfügung gestellt, eben deshalb, weil sie keine Chemie oder andere Zusatzstoffe enthalten, vorausgesetzt, man lässt auch die Pflanze an sich unbehandelt. Es gibt allerlei Pflanzen, die wahre Alleskönner sind. Einer dieser nahezu Alleskönner ist Aprikosenkernöl. Die Anwendung von Aprikosenkernöl ist kinderleicht, man muss sich lediglich entscheiden, wofür man es benutzen möchte.

Haut, Haare, Nägel, als Ergänzung zu einer gesunden Ernährung? Für Massagen, als Aromatherapie, vorbeugend gegen schwere Krankheiten wie Krebs? Oder soll es einfach nur in den Salat? Die Anwendung von Aprikosenkernöl sowie die äußerst verschiedenen Anwendungsbiete lassen keinen Zweifel offen: Aprikosenkernöl ist ein vielseitig einsetzbares Produkt mit ausschließlich positiven Eigenschaften. Doch woran liegt das? Was ist drin in dem Öl und dran an der Anwendung von Aprikosenkernöl?

Die Inhaltsstoffe, die bei der Anwendung von Aprikosenkernöl zum Tragen kommen

Aprikosenkernöl enthält viele wichtige Vitamine und essentielle Fettsäuren, die mit einer "normalen" Ernährung kaum oder zumindest nur schwer aufgenommen werden können. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen gehören:

  • Vitamin E und Vitamin B17;
  • Triglyceride (ungesättigte Fettsäuren);
  • Linolsäure;
  • Nicacin;
  • Palmitinsäure;
  • Stearinsäure und
  • Palmitoleinsäure.

All diese Inhaltsstoffe verfügen über ihre eigene, positive Wirkung und kommen in dieser Kombination in kaum einem anderen natürlichen Produkt und in der Menge so oft vor wie bei der Anwendung von Aprikosenkernöl. Doch was bewirken diese einzelnen Inhaltsstoffe eigentlich?

Vitamin E: Besonders Frauen setzen gerne auf die Anwendung von Aprikosenkernöl, denn es enthält jede Menge Vitamin E. Vitamin E begünstigt die Zellerneuerung. Zwar ist es eine körpereigene Funktion, dass ich Zellen sekündlich neu bilden, doch verlangsamt sich der Prozess der Zellneubildung im Alter. Das Resultat sind u. a. Falten. Vitamin E verschafft der Haut durch die Anwendung von Aprikosenkernöl also wieder ein strahlendes, frisches und jüngeres Aussehen.

Vitamin B17: Zwar enthält Aprikosenkernöl im Vergleich zu Vitamin E nur wenig von Vitamin B17, doch ist auch dieser Effekt nicht zu verachten. Vitamin B17 regt nämlich den Stoffwechsel an. Kohlenhydrate, Fette und Proteine werden durch Vitamin B17 schneller in für den Körper nutzbare Energie umgewandelt und unerwünschte Fettpolster zumindest im Kleinen beseitigt.

Triglyceride: Einen nicht unerheblichen Teil gesättigter Fettsäuren kann der Körper selbst produzieren. Nicht so z. B. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, den Linolsäuren. Diese müssen über die Nahrung dem Körper zugeführt werden, z. B. durch die Anwendung von Aprikosenkernöl. Sie wirken entzündungslindernd und unterstützen die Zellteilung, letzen Endes also auch die Zellerneuerung und das Wachstum.

Nicacin: Nicacin oder auch Nicotinsäure gerannt ist ebenfalls ein Vitamin. Bei der Anwendung von Aprikosenkernöl findet sich jedoch nur wenig davon, doch kann es trotzdem bei gesundheitlichen Beschwerden wie Entzündungen der Schleimhäute, Depressionen und Durchfall helfen.

Palmitinsäure: Die Palmitinsäure fügt sich in die Gruppe der gesättigten Fettsäuren ein. Sie schützt vor koronaren Herzproblemen und reguliert den Cholesterinspiegel.

Stearinsäure: Sie bewirkt eine Art Schutzmantel für die Haut. Sie ist allgemein gut verträglich und hat die gleiche membranstärkende Wirkung wie Palmitinsäure.

Palmitoleinsäure: Bei dieser Säure handelt es sich um eine, die den Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren Konkurrenz macht. Sie wirkt Diabetes entgegen, lindert Entzündungen, beugt einer Fettleber vor und kann sogar die Aufgaben eines Hormons übernehmen.

Diese vielen Eigenschaften ermöglichen eine facettenreiche Anwendung von Aprikosenkernöl. Auf dieser Grundlage soll nun kursorisch dargestellt werden, in welchen Bereichen die Anwendung von Aprikosenkernöl ihren größten Effekt erzielt.

Reparatur und Prävention geschädigter Hautzellen dank Anwendung von Aprikosenkernöl

Sehr gut eignet sich die Anwendung von Aprikosenkernöl, wenn man bereits Probleme mit seiner Haut hat. Die im Aprikosenkernöl (vereinfacht auch oft nur Aprikosenöl genannt) enthaltene Linolsäure wirkt dann direkt auf der Haut und beseitigt dank ihrer entzündungshemmenden und zellteilenden Wirkung die Regeneration des Hautbildes.

Hat man mit seiner Haut hingegen gar keine Probleme und möchte vorbeugend zur Anwendung von Aprikosenkernöl greifen, so kommt nur die innere Anwendung, also die Einnahme von Aprikosenkernöl in Frage. Die darin enthaltene Linolsäure wird vom Körper dann so verarbeitet, dass es dank der Anwendung von Aprikosenkernöl insbesondere zu entzündlichen Hautkrankheiten gar nicht erst kommen kann.

Die Anwendung von Aprikosenkernöl hat außerdem den Vorteil, das besagtes Öl sehr fein ist, d. h. es zieht nicht nur schnell in die Haut ein, sondern dringt auch durch dickere Hautschichten wie z. B. Hornhaut ohne größere Probleme hindurch. Es versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und erzeugt ein Gefühl zarter und frischer Haut. So findet das Öl vor allem in der Kosmetik Anwendung und auch viele Hersteller von Gesichtscremes setzen auf die Inhaltsstoffe des Aprikosenkerns, aber auch bei Rücken- und Ganzkörpermassagen wird auf die wohltuende Anwendung von Aprikosenkernöl gesetzt - z. B. in Aromatherapien.

Aromatherapie durch Anwendung von Aprikosenkernöl

Selbst das Aroma des sagenumwobenen Öles kann verschiedene Wirkungen haben und ebenso verschiedene angewendet werden. Die wohl häufigste Anwendung von Aprikosenkernöl in Sachen Aromatherapie ist die innere Anwendung, bei der das Öl inhaliert wird. Auch in Badewassern ist die Anwendung von Aprikosenkernöl beliebt.

Noch größerer Beliebtheit als bei der Verwendung im Badewasser erfreut sich die Anwendung von Aprikosenkernöl jedoch bei Massagen. Die hautpflegende Wirkung, die bereits genannt wurde, ist dabei ein nicht zu vernachlässigender Faktor, doch kommt es noch aus anderen Gründen zur Anwendung von Aprikosenkernöl bei Massagen. So sagt man ihm nach, dass der Geruch eine allgemeine Steigerung des Wohlgefühls bewirkt, die Ausschüttung positiver Emotionen weckt und somit die darin enthaltenen ätherischen Öle eine Wohltat für Körper und Seele sind.

Obwohl die Anwendung von Aprikosenkernöl unter vielen als alternative und damit nicht wirksame Medizin verrufen ist, können die ätherischen Öle nachweislich durch Inhalation in den Körper und damit in die Blutbahn aufgenommen werden und selbst das Verdauungssystem positiv beeinflussen. Beweismittel dafür sind Untersuchungen, bei denen auch Resultate nach der äußerlichen Anwendung von Aprikosenkernöl nachgewiesen werden konnten: Menschen, denen Aprikosenkernöl bei einer Massage verabreicht wurde, haben bereits nach wenigen Stunden Spuren des besagten Öls im Urin gehabt. Doch die Wirkung nach der Anwendung von Aprikosenkernöl zeigt sich in noch weitaus mehr Bereichen.

Haarpflege durch die Anwendung von Aprikosenkernöl

Besonders in der kälteren Jahreszeit sind sowohl Kopfhaut als auch Haare immer wieder starken Umwelteinflüssen ausgesetzt. Regen, Schnee und Wind setzen der Haarstruktur zu und trocknen sie wider Willen aus. Doch auch hier kann die Anwendung von Aprikosenkernöl Abhilfe schaffen. Das Aprikosenöl versorgt die Haarstruktur mit Feuchtigkeit, lässt sie voluminöser wirken und pflegt das Haar bis in die Spitzen. Das Resultat sind geschmeidige und glänzende Haare, wie sie kein Shampoo herbeiführen kann.

Und auch die Kopfhaut bekommt bei der Anwendung von Aprikosenkernöl im wahrsten Sinne des Wortes ihr Fett weg. Oft trockene und damit zu Schuppen neigende Kopfhaut wird gleichermaßen mit Feuchtigkeit versorgt, die Zellen erneuern sich und gereizte Kopfhaut ist schnell Schnee von gestern.

Einige Hersteller werben sogar damit, dass die Anwendung von Aprikosenkernöl in den Haaren dafür sorgt, dass diese schneller wachsen. Tatsächlich nachgewiesen ist das nicht, doch pochen so einige Nutzer, die die Anwendung von Aprikosenkernöl befürworten, darauf, dass diese Versprechen wahr sind.

Anwendung von Aprikosenkernöl zur Linderung diverser Krankheitssymptome

Wie bereits erwähnt, sorgt die Nicotinsäure bei der Anwendung von Aprikosenkernöl Depressionen, Durchfall und Entzündungen der Schleimhäute entgegen. Eine noch größere Bedeutung kommt jedoch dem Vitamin B17 zu. Der Anteil an Vitamin B17 ist im Aprikosenkernöl so hoch wie kaum woanders zu finden. Die hohe Konzentration birgt jedoch gleichermaßen eine Gefahr.

Zu große Mengen an Aprikosenkernöl können schädlich für den Körper sein. Aus diesem Grund gilt es, egal wie gut man es meint, immer nur kleine Mengen des Öls zu verwenden und sich langsam an die richtige Dosierung heranzutasten. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, lässt sich in einem Kosmetikstudio oder einem Reformhaus über die richtige Dosis je nach Gebiet der Anwendung von Aprikosenkernöl informieren.

Ist die Menge jedoch richtig dosiert, so kann das darin enthaltene Vitamin B17 sogar diversen Krebsarten vorbeugen. Das liegt in erster Linie an der Zusammensetzung des Vitamin B17: Es besteht aus zwei hochgiftigen Stoffen, dem Zyanid und dem Benzaldehyd. Solange beide Stoffe in einer Verbindung miteinander stehen, entfaltet sich die giftige Wirkung im Körper nicht, B17 ist an sich also völlig ungefährlich.

Die chemische Verbindung kann jedoch gelöst werden und zwar durch ein Enzym. Beta-Glucosidase heißt es und es tritt häufig in Krebszellen auf. Kommt Vitamin B17 nun in Kontakt mit einer Krebszelle, die dieses Enzym enthält (nicht jede Krebsart enthält dieses Enzym) spaltet sich das Vitamin auf, entfaltet seine giftige Wirkung und tötet die Krebszelle (und nur diese) ab. Unkontrollierten Zellwucherungen kann durch die Anwendung von Aprikosenkernöl also vorgebeugt werden.

Die Anwendung von Aprikosenkernöl nach dem Sonnenbad

Zu lange in der Sonne gelegen und die Haut hat bereits begonnen, sich zu röten? Die Anwendung von Aprikosenkernöl kann gerötete und gereizte Hautpartien mit Feuchtigkeit versorgen und so die Schmerzen lindern. Auch starken Juckreiz bewerkstelligt die Anwendung von Aprikosenkernöl. Grund dafür ist neben der Tatsache, dass das Öl schnell in die Haut einzieht und Feuchtigkeit spendet, dass es kühlend auf die betroffenen Hautpartien wirkt. Dabei wirkt es nicht etwa aggressiv wie manch ein Gel, zu dem nach Insektenstichen geraten wird, sondern schonend und sanft.

Die Anwendung von Aprikosenkernöl in der Ernährung

In Sachen Anwendung von Aprikosenkernöl in der Ernährung gilt vor allem eines: Augen auf beim Kauf. Wirklich wirksam ist nämlich nur kaltgepresstes bzw. natives Aprikosenkernöl. Die Öle, die hitzebehandelt wurden sind zwar bedeutend günstiger, allerdings auch erheblich weniger gesund. Nicht raffiniertes Aprikosenkernöl ist also das einzige, bei dem die Wirkstoffe gerade in der Ernährung zur Geltung kommen und besonders das Vitamin E seine volle Wirkung entfalten kann.

So wie es auf die Art des Öls bei der Anwendung von Aprikosenkernöl zu achten gilt, so sollte auch die Flaschengröße, in der es sich befindet, bedacht werden. Aprikosenöl ist im Gegensatz zu z. B. Olivenöl nicht sehr lange haltbar. Wer also nicht vor hat, jeden Tag der Anwendung von Aprikosenkernöl zu frönen, der sollte nur zu einem kleinen Fläschen des Öls greifen und dieses außerdem kühl lagern.

Besonders beliebt ist die Anwendung von Aprikosenkernöl bei Süßspeisen und Salten, denn das Aroma erinnert leicht an die Süße von Mandeln. Die antioxidative Wirkung des Vitamin E spült freie Radikale auf natürlichem Wege aus dem Körper. Diese freien Radikale belasten den Körper in vielerlei Hinsicht. Die Einschränkung, die von den meisten Menschen als Schlimmste angegeben wird, ist die stückweise Behinderung des Stoffwechsels durch freie Radikale. Werden diese durch das Vitamin E bei der Anwendung von Aprikosenkernöl aus dem Körper geschwemmt, kann der Stoffwechsel wieder so funktionieren wie er soll. Ein positiver Nebeneffekt, denn ein gut funktionierender Stoffwechsel lässt uns bei einer gesunden Ernährung an Gewicht verlieren.

Doch auch bei der Anwendung von Aprikosenkernöl in der Ernährung gilt es Vorsicht walten zu lassen und so sollte das Öl keiner Hitze ausgesetzt werden. Zum Braten und Kochen ist es demnach ungeeignet. Nicht nur, dass es seine Wirkung dadurch verlöre, es würden bei zu starker Hitzebelastung auch ungesunde Dämpfe entstehen.

Wer trotzdem nicht darauf verzichten möchte, mit Aprikosenkernöl zu kochen, der greife zu raffiniertem Öl. Dieses setzt keine ungesunden Dämpfe beim Kochen und Braten frei, ist jedoch auch weniger gesund. Außerdem gilt es darauf zu achten, auch tatsächlich zum Kochen gedachtes Öl zu verwenden. Die Anwendung von Aprikosenkernöl aus der Drogerie beispielsweise enthält oft chemische Zusätze, die keinesfalls im Topf oder in der Pfanne landen sollten.

Worauf gilt es vor der Anwendung von Aprikosenkernöl zu achten?

Neben einer vernünftigen Dosierung des Öls sollte auch ein bestimmter Gehalt von Aprikosenkernöl in dem gekauften Produkt vorhanden sein. Einige Hersteller mischen das relativ teure Aprikosenkernöl mit Wasser und chemischen Stoffen, um es zu strecken. Dadurch büßt es natürlich einen Großteil seiner Wirkung ein.

Wer ganz sicher gehen möchte, kauft sein Aprikosenkernöl in einem Reformhaus und prüft das Produkt vor dem Kauf auf seine Inhaltsstoffe. Auch Online-Verkäufer bieten gelegentlich einen Einblick in die Zusammensetzung und geben dem Verbraucher dadurch ein sicheres Gefühl bei der Anwendung von Aprikosenkernöl.

Anwendung von Aprikosenkernöl - Fazit

Als Wunder der Natur darf sich das unerklärlicher Weise verrufene Aprikosenkernöl gerne bezeichnen. Zusammenfassend wirkt sich die Anwendung von Aprikosenkernöl positiv aus auf:

  • Haut;
  • Haare;
  • Krankheiten;
  • Stoffwechsel und
  • Atemwege.

Trotzdem hat die Anwendung von Aprikosenkernöl leider noch nicht Einzug in die allgemein Medizin gehalten und wird bislang nur in der Homöopathie, also der sogenannten "alternativen Medizin" verwendet. Dass die Anwendung von Aprikosenkernöl eine positive Wirkung auf den Körper hat, konnte bislang allerdings auch noch kein Mediziner abstreiten.

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